Heute Nacht um 02:27 Uhr wurden wir mit dem Stichwort „B2 – Scheunenbrand“ in die Bauernstraße alarmiert. Die örtlichen Gegebenheiten und die erste Meldung ließen zunächst nichts Gutes vermuten. Bei der ersten Erkundung wurde festgestellt, dass Holz aus einer Kiste in der Scheune in Brand geraten war. Die Bewohner hatten bereits vor unserem Eintreffen den Brand mit Feuerlöschern eingedämmt. So konnte unser Angriffstrupp unter Atemschutz das Feuer mit der Kübelspritze ablöschen. Nachdem eine Schlauchleitung verlegt wurde, wurden letzte Glutnester mit einem C-Rohr abgelöscht und die Scheune mit einem Hochleistungslüfter entraucht. Nach über einer Stunde konnten die letzten Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen. Mit uns im Einsatz waren die Feuerwehren aus Cremlingen, Hordorf und Klein Schöppenstedt. Außerdem waren der BvD, die Polizei und der Rettungsdienst mit vor Ort.
Am 20.08.2025 wurden wir um 14:38 Uhr mit dem Stichwort B2 – Dachstuhlbrand nach Hordorf alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine deutliche Rauchwolke über dem Ort sichtbar, die das Ausmaß des Brandes erahnen ließ.
Am Einsatzort eingetroffen, stellte der Gruppenführer des ersteintreffenden Fahrzeugs fest, dass der Dachstuhl des betroffenen Wohnhauses bereits in Vollbrand stand. Daraufhin entschied er sich unmittelbar für eine Stichworterhöhung und ließ weitere Kräfte zur Einsatzstelle nachalarmieren. Im Verlauf des Einsatzes wurde zudem ein Vollalarm für die gesamte Gemeinde Cremlingen ausgelöst, um ausreichend Personal und Einsatzmittel vor Ort verfügbar zu haben.
Ein begonnener Innenangriff musste aufgrund der starken Brandausbreitung sowie der gefährdeten Statik des Gebäudes abgebrochen werden. Im weiteren Verlauf wurden daher mehrere Außenangriffe mit B- und C-Rohren sowie über die Drehleiter vorgenommen, um den Brand einzudämmen und ein Übergreifen auf angrenzende Gebäude zu verhindern. Wir unterstützten außerdem beim Aufbau einer sicheren Wasserversorgung, indem wir mit dem GW-L2 eine lange Wegstrecke von einem leistungsstarken Hydranten verlegten.
Mit Hilfe der Fachgruppe Drohne konnten gezielt Glutnester aus der Luft lokalisiert und anschließend abgelöscht werden. Für das leibliche Wohl der eingesetzten Kräfte sorgte während des gesamten Einsatzes der Fachzug Verpflegung.
Der Einsatz dauerte mehrere Stunden und erforderte die enge Zusammenarbeit aller eingesetzten Feuerwehren und Organisationen. Neben den Feuerwehren waren auch der Rettungsdienst Wolfenbüttel und Helmstedt, das THW Wolfenbüttel, die Berufsfeuerwehr Braunschweig, die Fachgruppe Logistik, die Fachgruppe Drohne, die Fachgruppe Verpflegung sowie die Örtliche Einsatzleitung Cremlingen/Sickte eingebunden.
Zum Schluss möchten wir uns bei allen eingesetzten Kräften und Organisationen für die gute Zusammenarbeit bedanken. Wir wünschen den Bewohnern viel Kraft für die Zukunft.
Ein Einsatz dieser Art ist sehr besonders und selten – eine Ausnahmesituation, die nur durch das Zusammenspiel vieler helfender Hände und eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten bewältigt werden konnte.
Zur Unterstützung der Betroffenen wurde ein Spendenkonto eingerichtet. Wer helfen möchte, kann dort einen Beitrag leisten.
Am Abend des 5.März wurden wir zusammen mit weiteren Feuerwehren an die Bahnstrecke Weddel-Wolfsburg alarmiert. Vor Ort hatte der Lokführer eines Personenzuges eine Kollision bemerkt. Entgegen der ersten Meldung handelte es sich nicht um einen Personenschaden, sondern um einen Wildunfall. Wir konnten daraufhin wieder einrücken und der Zug seine Fahrt fortsetzen.
Am Samstagnachmittag wurden wir nach Hordorf alarmiert. Dort sollte nach einem kurzen, starken Regenfall eine Pumpe ausgefallen sein und Wasser in einem Keller stehen. Da die Feuerwehr Hordorf vor Ort keine Unterstützung brauchte, konnten wir nach kurzer Zeit wieder einrücken.
Am frühen Donnerstagabend wurden wir mit dem GW-L2 im Rahmen der Kreisfeuerwehrbereitschaft Ost zu einem gemeldeten Großbrand einer Scheune in Volzum alarmiert. Vor Ort stellte sich dieser als Alarmübung der Feuerwehren der Samtgemeinde Sickte und der Kreisfeuerwehrbereitschaft Ost heraus. Gemeinsam mit den anderen Feuerwehren aus unserem Fachzug wurde eine lange Wegstrecke aufgebaut, um den großen Wasserbedarf an der Einsatzstelle zu decken. Mit Übungsende wurden die Schlauchleitungen wieder zurückgebaut und die Einsatzfahrzeuge wieder einsatzbereit bestückt.
Hier ein Link zu einem NDR-Beitrag, welcher über die Übung berichtete:
In der Nacht wurden wir zusammen mit der Feuerwehr Klein Schöppenstedt zu einem Verkehrsunfall auf die Autobahn 39 zwischen den Anschlussstellen Sickte und Cremlingen alarmiert. Vor Ort sollte es zu einem Unfall mit einem Wildtier gekommen sein und in der Folge Betriebsmittel auslaufen. Da die Kameraden aus Klein Schöppenstedt die Lage unter Kontrolle hatten, konnten wir den Einsatz auf der Anfahrt abbrechen.