Am Nikolausmorgen wurden wir zusammen mit den Feuerwehren aus Cremlingen, Hordorf und Klein Schöppenstedt zu einem gemeldeten Brand eines Carports in die Wiesenstraße alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine deutliche Rauchwolke sichtbar. Vor Ort brannte eine Mülltonne; das Feuer hatte bereits auf einen Zaun sowie eine angrenzende Hecke übergegriffen. Der Bewohner hatte den Brand zuvor mit einem Gartenschlauch eingedämmt. Wir übernahmen die Brandbekämpfung und führten Nachlöscharbeiten mit dem Schnellangriff durch. Anschließend kontrollierten wir die angrenzenden Gebäude mittels Wärmebildkamera auf mögliche Glutnester. Nach rund 30 Minuten konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken.
Am Sonntagabend wurden wir zu einer Unterstützung des Rettungsdienstes in die Ortschaft alarmiert. Vor Ort brauchte die Besatzung eines Krankentransportwagens Hilfe, um einen Patienten in ihr Fahrzeug zu transportieren. Wir unterstützten im wahrsten Sinne mit „Manpower“ beim Transport durch das Treppenhaus. Die mitalarmierte Drehleiter der Berufsfeuerwehr Braunschweig, für einen eventuellen Transport aus dem Fenster, brauchte nicht zum Einsatz kommen.
Am Vormittag des 24. Novembers wurden wir zur Beseitigung einer Ölspur auf die Schapener Straße alarmiert. Dort waren vereinzelt Ölflecken zu finden, welche zügig und fachgerecht beseitigt wurden. Bei einer weiteren Erkundung wurde jedoch eine längere Ölspur im Ortskern festgestellt. Diese wurde ebenfalls mit Bindemittel aufgenommen und eine Fachfirma zur Reinigung der anliegenden Kreisstraße beauftragt. Nach fast zwei Stunden konnten die Einsatzkräfte einrücken.
Am Montagmittag wurden wir zur Weddeler Kläranlage alarmiert. Dort sollte sich ein Jungschwan in einem Becken befinden – eine Meldung, die uns in den letzten Jahren tatsächlich öfters erreichte. Vor Ort angekommen, wurde eine Erkundung durchgeführt, die ergab, dass ein junger Schwan wohlauf auf der Beckenoberfläche schwamm. Der zuständige Wasserverband Weddel-Lehre hatte bereits begonnen das Becken leer zu pumpen, um es gegebenenfalls begehen zu können. Über die Leitstelle nahmen wir Kontakt mit dem Tierschutz auf, welcher uns bei vergangenen Einsätzen bereits geholfen hatte und auch sich auch hier dem Schwan angenommen hat. Da das Tier wohlauf war, wurden von uns keine weitere Maßnahmen ergriffen.
Zur Mittagszeit des 11.09.2025, kurz nach Beendigung des bundesweiten Warntages, wurden wir zu einer Trageunterstützung für den Rettungsdienst alarmiert. Am Einsatzort unterstützten wir den Rettungsdienst des Landkreises beim Transport des Patienten in den Rettungswagen.
Am 25.08.2025 wurden wir zusammen mit der Feuerwehr Cremlingen zu einer Türöffnung in die Danzigstraße alarmiert. Vor Ort kam es zu einer Notsituation, die das schnelle Öffnen der Tür erforderlich machte. Zusammen mit den Kameraden aus Cremlingen konnte die Tür geöffnet und der Einsatz zeitnah beendet werden.
Am 20.08.2025 wurden wir um 14:38 Uhr mit dem Stichwort B2 – Dachstuhlbrand nach Hordorf alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine deutliche Rauchwolke über dem Ort sichtbar, die das Ausmaß des Brandes erahnen ließ.
Am Einsatzort eingetroffen, stellte der Gruppenführer des ersteintreffenden Fahrzeugs fest, dass der Dachstuhl des betroffenen Wohnhauses bereits in Vollbrand stand. Daraufhin entschied er sich unmittelbar für eine Stichworterhöhung und ließ weitere Kräfte zur Einsatzstelle nachalarmieren. Im Verlauf des Einsatzes wurde zudem ein Vollalarm für die gesamte Gemeinde Cremlingen ausgelöst, um ausreichend Personal und Einsatzmittel vor Ort verfügbar zu haben.
Ein begonnener Innenangriff musste aufgrund der starken Brandausbreitung sowie der gefährdeten Statik des Gebäudes abgebrochen werden. Im weiteren Verlauf wurden daher mehrere Außenangriffe mit B- und C-Rohren sowie über die Drehleiter vorgenommen, um den Brand einzudämmen und ein Übergreifen auf angrenzende Gebäude zu verhindern. Wir unterstützten außerdem beim Aufbau einer sicheren Wasserversorgung, indem wir mit dem GW-L2 eine lange Wegstrecke von einem leistungsstarken Hydranten verlegten.
Mit Hilfe der Fachgruppe Drohne konnten gezielt Glutnester aus der Luft lokalisiert und anschließend abgelöscht werden. Für das leibliche Wohl der eingesetzten Kräfte sorgte während des gesamten Einsatzes der Fachzug Verpflegung.
Der Einsatz dauerte mehrere Stunden und erforderte die enge Zusammenarbeit aller eingesetzten Feuerwehren und Organisationen. Neben den Feuerwehren waren auch der Rettungsdienst Wolfenbüttel und Helmstedt, das THW Wolfenbüttel, die Berufsfeuerwehr Braunschweig, die Fachgruppe Logistik, die Fachgruppe Drohne, die Fachgruppe Verpflegung sowie die Örtliche Einsatzleitung Cremlingen/Sickte eingebunden.
Zum Schluss möchten wir uns bei allen eingesetzten Kräften und Organisationen für die gute Zusammenarbeit bedanken. Wir wünschen den Bewohnern viel Kraft für die Zukunft.
Ein Einsatz dieser Art ist sehr besonders und selten – eine Ausnahmesituation, die nur durch das Zusammenspiel vieler helfender Hände und eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten bewältigt werden konnte.
Zur Unterstützung der Betroffenen wurde ein Spendenkonto eingerichtet. Wer helfen möchte, kann dort einen Beitrag leisten.
Nach dem Sonntagsfrühstück ging es um 11:22 Uhr zum nächsten Einsatz, nachdem wir in der Nacht schon zu einem Verkehrsunfall gerufen wurden. In der Sudetenstraße wurde eine Ölspur gemeldet. Diese wurde von uns mit Bindemittel aufgenommen. Im Anschluss konnten wir in einen ruhigen Sonntag einrücken.
In der Samstagnacht wurden wir um 01:37 Uhr mit dem Stichwort „H VU 2Y – Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ auf die Kreisstraße zwischen Weddel und Schapen alarmiert. Vor Ort angekommen, konnte sich die Meldung glücklicherweise nicht bestätigen. Die Fahrerin eines PKWs war mit ihrem Fahrzeug gegen einen Baum geprallt, konnte sich aber selbst aus ihrem Auto befreien. Sie wurden durch den Rettungsdienst versorgt. Wir sicherten die Unfallstelle ab, leuchteten diese aus und reinigten im Anschluss die Fahrbahn von Trümmern und ausgetretenem Kraftstoff. Anschließend wurde die Einsatzstelle der Polizei übergeben. Im Einsatz waren wir zusammen mit der Feuerwehr Cremlingen, der Feuerwehr hordorf und der Feuerwehr Klein Schöppenstedt. Außerdem waren der Brandmeister vom Dienst, der stellvertretende Abschnittsleiter, die Polizei und der Rettungsdienst mit vor Ort.
Am Morgen des 19. Juni wurden wir zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Cremlingen zu einer Türöffnung alarmiert. Vor Ort sollte eine Person hilflos in ihrer Wohnung liegen. Da eine Sprechverbindung bestand und von der Leitstelle das Piepen eines Rauchmelders wahrgenommen wurde, wurde noch auf der Anfahrt das Stichwort auf „B B 2 – Ausgelöster Warnmelder“ erhöht, sodass noch die Feuerwehren aus Hordorf und Klein Schöppenstedt mit alarmiert wurden. Vor Ort konnten wir die Wohnung mit einem Schlüssel betreten und feststellen, dass es zu keinem Brandereignis gekommen war. Eine Person wurde durch den eingetroffenen Rettungsdienst versorgt und wir konnten wieder einrücken.